Treppenlauf

B7+

Das Programm B7+ ermöglicht die statische Berechnung und Bemessung eines einläufigen Treppenlaufs mit oder ohne Zwischenpodest. Dabei wird die Geometrie, die aus Podesten mit/ohne Konsolen und Treppenlauf besteht, exakt berücksichtigt. Auch Schöck Tronsolen® können gewählt/bemessen werden. Die Lagerbedingungen sind frei wählbar. Dadurch kann die Lagerung sowohl für Fertigteil- als auch für Ortbetontreppen wirklichkeitsnah simuliert werden. Falls vorhanden, können die Auflagerkonsolen im Programm bemessen werden.

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Material
  • Stahlbeton der Festigkeitsklasse C12/15 – C100/115
  • Leichtbeton der Festigkeitsklasse LC 12/13 – LC80/88
  • Betonstahl der Güte B500A / B500B und BSt 420 S(A)
Systeme
  • Treppenlauf mit oder ohne Zwischenpodest
  • Podeste gelenkig gelagert mit/ohne Konsole
  • Treppenlauf eingespannt in ein Podest
  • getrennte Auswahl für unteres und oberes Podest
  • wahlweise Eingabe von Federsteifigkeiten für die Lagerungsbedingungen
  • Definition einer gesondert zur Laufbreite vorhandenen Belagsbreite möglich
  • Eingabe von Treppenstufen mit Unterschneidung
  • Schöck Tronsole® – siehe auch Video „Integration der Schöck Tronsole® im Treppenlauf B7+
Belastung
  • ständige und veränderliche Linienlasten
  • unabhängige Eingabe der Belastung für Treppenlauf und Podest
  • Verkehrslast mit definierter Einwirkungsgruppe
Überlagerung

Die Überlagerung der Schnittkräfte erfolgt für die EN-Normen nach EN 1990-1-1 einschließlich der zugehörigen nationalen Anhänge (NA).

Tragsicherheit

Die Biegebemessung erfolgt nach dem kd-Verfahren. Die Mindestbewehrung für Biegung nach Abs. 9.2.1.1 wird (optional) berücksichtigt. Für ein- oder zweiseitig eingespannte Treppen wird die Begrenzung der Druckzonenhöhe nach DIN EN 1992-1-1 Abs. 5.4 (NA.5) zur Sicherstellung einer ausreichenden Duktilität berücksichtigt. Die Schubbemessung erfolgt jeweils am Anfang und Ende der Podeste und des Treppenlaufes. Optional kann die Schubbemessung wie bei einer Platte geführt werden.

 

Aus der erforderlichen Bewehrung erstellt das Programm B7+ einen Bewehrungsvorschlag (Anzahl der Bewehrungsstähle, Durchmesser und Abstand der Bewehrungsstähle) der vom Anwender geändert werden kann. Ist der Treppenlauf an einer oder beiden Seiten eingespannt oder wird eine Druckbewehrung benötigt, dann wird für die entsprechenden Bauteile ebenfalls neben der Biege- und Schubbemessung ein Bewehrungsvorschlag für die (obere) Längsbewehrung ermittelt und der Rissbreitennachweis geführt.

Gebrauchstauglichkeit

Der Rissbreitennachweis wird für den Feldbereich – und wenn vorhanden –  an den Einspannstellen geführt. Es werden der Grenzdurchmesser und die errechnete Rissweite ausgegeben und dem vorhandenen Bewehrungsdurchmesser und der zulässigen Rissweite gegenübergestellt.

 

Die Ermittlung der maximalen Durchbiegung erfolgt für den Zustand I (ungerissener Querschnitt) wahlweise für die charakteristische, häufige oder quasi-ständige Einwirkungskombination. Eine Berücksichtigung des Kriechens (durch rechnerische Reduzierung des E-Moduls) ist möglich. Parameter, die das Kriechen beeinflussen, können detailliert bearbeitet werden.

Bemessung der Konsolen

Wenn Auflagerkonsolen vorhanden sind, ist für die Normen DIN EN und ÖNORM EN in Verbindung mit Normalbeton eine Bemessung der Konsolen möglich. Je nach gewählter Konsolengeometrie erfolgt die Berechnung entweder über ein Fachwerkmodell, dem eine lotrechte Aufhängebewehrung zugrunde gelegt wird, oder mittels des Heftes 600 des DAfStb. Die Bemessung erfolgt dabei mit den vom Anwender vorgegebenen Bewehrungsdurchmessern.

Dateiformate
  • PDF
  • Word
  • Drucker
Ausgabe
  • Standardausgabe
  • Kurzausgabe
Importmöglichkeiten
  • FRILO XML
Exportmöglichkeiten
  • Word
  • PDF
  • FRILO XML
  • DXF-Datei
Stahlbetonbau
  • DIN EN 1992
  • ÖNORM EN 1992
  • BS EN 1992
  • PN EN 1992
  • NTC EN 1992
  • EN 1992

Hilfsmittel

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Die zum 01. Juli abgeschlossene und verkündete Verschmelzung der FRILO Software GmbH und der DC-Software GmbH mit ALLPLAN führt derzeit zu einem erhöhten Aufkommen an Telefon- und E-Mail-Anfragen. Hinzu kommen notwendigen Wartungsarbeiten in unseren CRM- und ERP-Systemen, die temporär Unregelmäßigkeiten und Verzögerungen in unseren Betriebsabläufen nach sich ziehen. Deshalb bitte wir Sie, uns längere Wartezeiten zu verzeihen. Wir sind bemüht, Ihr Anliegen schnellstmöglich zu bearbeiten. Vielen Dank für Ihr Verständnis.